technische(r)
Assistent/in (PTA)
Lehrjahr in der Apotheke von Andreas Bühler.
„Wir Sind
Gesundheitsberater“
Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten (PTA) verstehen sich als Gesundheitsberater im Dienst am Kunden. Individuelle Beratung, der Verkauf von Medikamenten und die Herstellung von Rezepturen macht PTA’s zu unverzichtbaren Fachkräften in öffentlichen Apotheken.
Text: Bettina Nowakowski
Fotos: Martin Kalb
WISSEN WEITERGEBEN IN ALLEN BEREICHEN
„Wir sind Gesundheitsberater“, fasst Andreas Bühler das heutige Verständnis für das Berufsbild zusammen. „Wir geben Wissen weiter, das gilt nicht nur für die Medikamentenabgabe, sondern zieht sich durch alle Fachthemen und Sparten, die in einer modernen Apotheke angeboten werden.“ Das sind bei den Bühler-Apotheken die Bereiche Naturheilkunde, Homöopathie, Babymedizin, Mikronährstoffe oder besondere Spezialisierungen wie der Lymphstützpunkt. Neben Beratung und Verkauf gehören auch Verwaltungsaufgaben wie die Prüfung der Lagerhaltung und Bearbeitung von Bestellungen sowie die Laborarbeit zum Aufgabengebiet. Soma Mahmod stellt besonders gern Rezepturen her. „Wie aus drei Stoffen eine fertige Creme wird, das fasziniert mich“, so die angehende PTA. „Die chemischen Prozesse, die da ablaufen, zu verstehen und zu nutzen, finde ich am interessantesten.“ Nach ihrer Ausbildung möchte sie erst einmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln, später vielleicht noch studieren. Spezialisieren kann man sich als PTA beispielsweise in den Bereichen Homöopathie und Naturheilverfahren, Dermopharmazie (Hautkunde) oder in der Ernährungsberatung.
CHANCEN FÜR AZUBIS
Der Mangel an Fachkräften wird auch in diesem Beruf immer größer. „Das hat natürlich auch mit einer angemessenen Bezahlung zu tun“, erläutert Andreas Bühler. Fachkompetenz werde faktisch nicht mehr bezahlt, so seine Feststellung. Umso wichtiger sei es, den Auszubildenden Perspektiven zu schaffen und Eigeninitiative im Unternehmen zu ergreifen. Gesundheit sei mehr als nur Medikamente zu verkaufen. „Verantwortungsvolle Beratung, umfangreiche Serviceleistungen und vor allem das persönliche Verhältnis zum Patienten machen heute unser Konzept aus“, erläutert Andreas Bühler. Darin liegen die Herausforderungen, aber auch die Chancen, auch für die Auszubildenden in diesem praxisnahen und wichtigen Beruf.
