Mechatroniker/in
für Kältetechnik
Ein „Cooler“ Job
mit Zukunft
Text: Bettina Nowakowski
Fotos: Oliver Bürkle
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Die tiefgefrorene Pizza, das Eis aus der Kühltheke oder vor dem Heißlaufen geschützte EDV-Anlagen: Mechatronikerinnen und Mechatroniker für Kältetechnik sorgen dafür, dass immer die richtige Temperatur herrscht. Ein „cooler“ Beruf, in dem gut ausgebildete Fachkräfte sehr gefragt und dringend gesucht sind
Der 21-jährige David Martenka befindet sich als Auszubildener in seinem zweiten Lehrjahr zum Mechatroniker für Kältetechnik. Seine dreieinhalbjährige Ausbildung mit Blockunterricht macht er bei der Kratschmayer GmbH am Standort Bietigheim-Bissingen, einer der drei Standorte der Unternehmensgruppe für Kälte- und Gebäudetechnik, deren Hauptsitz in Waldenburg liegt.
David Martenka gefällt, dass dieser Beruf viele Berufe in einem vereint: „Es gibt viel Abwechslung, jeden Tag ist man woanders, an verschiedenen Orten und bei verschiedenen Kunden.“ Ursprünglich wollte er studieren. „Aber meine ganze Familie ist in der Branche, so dass ich nach meinem Fachabitur erst einmal in der Industrie gearbeitet und mich mit dem Berufsbild vertraut gemacht habe.“ Der Anlagenbau und die Installation von Wärmepumpen, Klimaanlagen und Kühlgeräten, der reibungslose Ablauf in der Produktion und Logistik von Industrieunternehmen, Krankenhäusern oder Kindergärten gehören ebenso zum Aufgabenbereich wie Wartung,computergesteuerte Überwachung der Anlagen, Elektro- und Steuerungstechnik und Reparaturen.
TECHNISCHES VERSTÄNDNIS MUSS DA SEIN
„Viele Leute wissen gar nicht genau, was wir so machen“, meint Andreas Reitzammer, Meister und Begleiter der Azubis, den vielseitigen Beruf zusammen. Im Grunde würde man von Anfang bis Ende des Lebens die Menschen begleiten, so seine Beschreibung. Das schwierigste sei die Elektrik, aber man brauche auch ein sehr gutes Verständnis für Mathematik, Physik und Chemie und vor allem handwerkliches Geschick. „Für Leute mit zwei linken Händen ist der Beruf nicht geeignet“, so Andreas Reizammer. Standortleiterin Marija Gattola ergänzt: „Das technische Verständnis muss schon da sein, aber ebenso der Ehrgeiz, Fehler zu finden und zu beheben.“
SEHR GESUCHTE FACHKRÄFTE
„Wir übernehmen im Normalfall unsere Auszubildenden“, erklärt Jens Münch, Aus- und Weiterbildungsleiter im Firmensitz Waldenburg. „Mechatroniker sind sehr, sehr gesuchte Fachkräfte“. In Bietigheim-Bissingen gibt es momentan vier Auszubildende als Mechatroniker für Kältetechnik, insgesamt werden bei Kratschmayer gerade 24 junge Leute in diesem Beruf ausgebildet. „Leider sind davon nur drei Frauen“, so Jens Münch. Als Beruf ist Mechatroniker eher männerlastig und bei Frauen wegen der körperlichen Arbeit nicht so gefragt, was der Ausbildungsleiter bedauert. Nach der Ausbildung könne man sich entscheiden, in welche Richtung man sich spezialisieren möchte. „Montage, Kundenservice oder Wartung sind die drei Bereiche“, so Marija Gattola. Für David Marenka ist es der ideale Beruf: „Es gibt keinen monotonen Alltag, man arbeitet in der Gemeinschaft und jeder Tag ist anders.“
