FREIWILLIGES
SOZIALES JAHR (FSJ)
Text: Bettina Nowakowski
Fotos: Martin Kalb
„Es macht mir
Unfassbar
Spass Hier“

Nico Eubel hatte seit 2010 Blockflötenunterricht an der Musikschule, ein Grund, warum er sich als FSJler beworben hatte: „Ich
möchte in Freiburg Schulmusik studieren und nutze jetzt das Jahr nach dem Abitur, um hier Erfahrungen zu sammeln“, so der angehende Musikstudent. Zwar ist das Sekretariat der Musikschule sein Hauptarbeitsplatz, aber Nico Eubel schätzt auch, dass er hier die Möglichkeit hat, alle Bereiche der Musikschule kennenzulernen.
UNTERSTÜTZUNG
Die Hauptbewerber für einen Platz als FSJler in der Verwaltung kämen vorrangig direkt aus den eigenen Reihen der Musikschüler. Im Jahr gibt es drei bis vier Bewerber auf eine freie Stelle. Die FSJler sind nicht nur im täglichen Arbeitsablauf eine Entlastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Musikschule, sondern sie bringen auch Kreativität und neue Ideen mit. „Nico hat auch super Ideen und es ist gut, wenn alte Strukturen hinterfragt werden“, so die Erfahrung von Barbara Hernandéz. „Das klappt auch deshalb so gut, weil wir Nico viel zutrauen und in Eigenverantwortung viel machen lassen, denn kreatives Mitdenken ist sehr wichtig für unsere Arbeit.“ Es sei auch immer sehr interessant, festzustellen, wie sich die FSJler im Laufe der Zeit weiterentwickeln und ihre eigenen Fähigkeiten entdecken. „Sie lernen hier sehr viel über sich selbst“, so Barbara Hernandéz. Eine Erfahrung, die einem später im Studium, in der Ausbildung und erst recht im Arbeitsleben weiterhelfen kann.
Für Nico Eubel ist das FSJ auf jeden Fall ein Gewinn: „Es macht mir unfassbar Spaß, hier zu sein, allein schon die Chor- und Orchesterbegleitung ist toll, aber auch das Lernen, was alles zum Arbeitsalltag gehört.“ Sein Fazit: es lohnt sich, die Zeit bis zum Studium oder zur Ausbildung mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr zu überbrücken. „Die Vielseitigkeit hier ist das Schöne daran, es wird einfach nie langweilig“, meint Nico Eubel.
